3. Mai Internationaler Tag der Pressefreiheit

3. Mai Internationaler Tag der Pressefreiheit

Pressefreiheit ist mehr als Meinungsfreiheit

Mit ihr ist es mühsam, ohne sie geht gar nichts – Nichts in einer Demokratie und nichts in einer Gesellschaft, die Freiheit schätzt. Die Pressefreiheit ist nicht nur Meinungsfreiheit, sie ist Grundvoraussetzung, die eigene – und vielfach auch fremde – Meinung äußern und veröffentlichen zu können. Man sollte annehmen, dass dies im 21. Jahrhundert eine Selbstverständlichkeit ist.

Das dies mitnichten so ist, daran mahnt der Internationale Tag der Pressefreiheit am 3. Mai eines jeden Jahres. Dem Presseklub Bremerhaven-Unterweser ist es ein elementarer Wunsch, diesen Tag der Preisfreiheit zu begehen. Geplant war dieses Jahr – vor Corona und den dadurch erfolgten und erforderlichen Maßnahmen – mit einer öffentlichen Aktion im Gespräch mit Bürgern an die Notwendigkeit der Pressefreiheit zu erinnern. Diese Diskussion wird nun auf den Internetseiten und bei facebook geführt werden. Jedes Mitglied ist herzlich dazu eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

Das ist doch überflüssig? Gibt es nichts Wichtigeres in diesen Zeiten? Wir sind der Überzeugung das ein Erinnern und Mahnen an die Pressefreiheit erforderlich ist. Man muss nicht nur auf den EU-Nachbarn Türkei schauen, wenn man Beispiele für fehlende Pressefreiheit sucht. Auch innerhalb der EU gibt es Mitgliedsstaaten, die einer verhängnisvoll gespaltenes Verhältnis zu Pressefreiheit haben. Ungarn, Polen, aber auch Österreich haben 2019 gezeigt, dass bei einigen, einflussreichen Politikern und Wirtschaftsmagnaten es mit der Pressefreiheit und -unabhängigkeit nicht weit her ist. Und Haft und Verfolgung sind – erschreckenderweise – nicht das Ende der Aufzählung. Im Jahr 2019 starben bei der Ausübung ihrer Tätigkeit oder wegen ihrer Tätigkeit 51 Reporter, Medienmitarbeiter und Blogger laut Reporter ohne Grenzen. In Haft waren 380 Personen aus diesen Berufsgruppen. Dass die Dunkelziffer noch höher sein dürfte, mag man zwar nicht, muss man sich aber vorstellen. Und wir sprechen respektive schreiben dabei nicht über Fälle aus Diktaturen und Staaten mit zweifelhaften Regierungen. Wer hätte gedacht, dass auf Malta eine Journalistin bei einem Bombenattentat ermordet wird, deren Recherchen über kriminelle Machenschaften bis in die Regierung reichten? Wer hätte gedacht, dass in Nordirland im Jahr 2019 eine Journalistin bei ihrer Berufsausübung erschossen wird?

Diese Angriffe auf Einzelne sind immer auch Angriffe auf uns alle. Daran zu erinnern und sich mit denen solidarisch zu zeigen, die von fehlender Pressefreiheit betroffen sind, eben daran soll der Welttag der Pressefreiheit erinnern. Der Aktionstag wurde folgerichtig von der UNESCO initiiert. Grundlage dafür war, dass die Verfassung der UNESCO einen Artikel enthält, welcher die Förderung der Presse- und Meinungsfreiheit als ein Leitziel herausstellt. Am 20. Dezember 1993 erklärte die UN-Generalversammlung dann den 3. Mai zum Welttag der Pressefreiheit.

Bleiben Sie gesund!

Geschäftsführung und Vorstand des Presseklubs Bremerhaven-Unterweser

Fischgipfel 2020: „Offshore-Windparks – Neue Lebensräume in der Nordsee“

Fischgipfel 2020: „Offshore-Windparks – Neue Lebensräume in der Nordsee“

Fischgipfel 2020: „Offshore-Windparks – Neue Lebensräume in der Nordsee“

  • Termin wegen Pandemie verschoben. Neuer Termin wird gesucht.
  • 18.00 Uhr Einlass, 18.30 Uhr Start
  • Ort: noch offen
  • Wegen Corona: Anmeldung  – zwingend erforderlich, sobald Termin feststeht. Dazu bitte das Anmeldeformular nutzen (siehe unten)
  • Eintritt für Mitglieder frei

Was haben der Ausbau der Offshore-Windkraftanlagen, die Fischwirtschaft und die Wissenschaft miteinander zu tun? – Andersherum gefragt: Welchen Einfluss haben künstliche Strukturen auf dem Meeresboden auf die Meeresökosysteme?

Seit einigen Jahren hinterfragen Wissenschaftler mit Forschungsfragen das Einbringen neuer Strukturen durch Offshore-Windkraftanlagen auf die maritimen Ökosysteme. Einerseits verändern Windkraftanlagen die Lebensräume der Meeresbewohner, andererseits bieten die enormen Steinschüttungen ideale Besiedlungs- und Lebensräume für Krusten- und Schalentiere wie Hummer, Taschenkrebse, Miesmuscheln, Austern und damit eine neue Nahrungsquelle für kommerziell genutzte Fischarten wie den Kabeljau. Auch Synergien von Aquakultur-Systemen mit Windparks sind in der Diskussion.

Wir wollen wissen, welche Chancen und welche Risiken gibt es dabei? Wie belastbar sind die ersten Forschungsergebnisse? Wie gestaltet sich der Dialog mit den Windkraftbetreibern, Umweltschützern, Wissenschaftlern und Fischern? Resultieren daraus tragfähige Konzepte die den Schutz der Ökosysteme mit einer nachhaltigen Nutzung der neuen Ressourcen in Einklang bringen?

Kurzum: Es geht um ein Zukunftsthema der Fischwirtschaft.

Unsere Talkgäste:

  • Gerd Kraus

Leiter Institut für Seefischerei

Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut Bremerhaven

  • Dr. Philipp Fischer

Head of AWI Center for Scientific Diving & In situ Ecology

Alfred-Wegener-Institut (AWI)/Biologische Anstalt Helgoland

  • Detlef Nitze

Hummer- und Knieperfischer, Helgoland

  • Sebastian Gregorius

Prokurist, Fischereihafen Betriebsgesellschaft (FBG), Bremerhaven

Die Moderation des Talk-Runde übernimmt Werner D. Prill.

Zum Ausklang des Fischgipfels laden wir zusammen mit der FBG und Unterstützung der Fischwirtschaft, zum traditionellen Fischbuffet und Netzwerken ein.

Anmeldung (kostenfrei)

„Aquariumsgespräch“ am 27. Februar 2020 mit Christian Brans-Schreckeneder

„Aquariumsgespräch“ am 27. Februar 2020 mit Christian Brans-Schreckeneder

,,Aquariumsgespräch" mit Christian Brans-Schreckeneder

  • Donnerstag, 27. Februar 2020
  • 18.30 Uhr Einlass, 19.00 Uhr Start
  • Nordsee-Aquarium des Zoo am Meer, H.-H.-Meier-Straße 7, 27568 Bremerhaven
  • Eintritt frei, Bitte um Anmeldung im Anmeldeformular (Siehe unten)

Klartext über Bremerhavens Politik, Image und Medienlandschaft: Im ,,Aquariumsgespräch“ am 27. Februar 2020 mit Christian Brans-Schreckeneder, bis vor Kurzem TV-Journalist für Radio Bremen in Bremerhaven, jetzt beim Westdeutschen Rundfunk (WDR). Er deckte den Sozialskandal um die Ausbeutung bulgarischer Zuwanderer in der Seestadt mit auf.

Über Christian Brans-Schreckeneder
Vom Rhein an die Weser, aus dem Ruhrpott nach Bremerhaven: Vor vier Jahren wechselte Christian Brans-Schreckeneder, der zuvor als freiberuflicher Redakteur und Reporter für die Regionalprogramme des WDR-Fernsehens gearbeitet hatte, als Fernsehkorrespondent für das Radio Bremen-Format „buten un binnen“ in den Norden. Eine bewusste Entscheidung – die Jahre in Bremerhaven gehören zu den spannendsten seiner bisherigen journalistischen Laufbahn, sagt Brans-Schreckeneder.  Geboren am 16. März 1975 in Essen, war sein Weg in den Journalisten-Beruf wie vorgezeichnet: Nach ersten Erfahrungen im Bürgerfunk folgten das Jura-Studium, freiberufliche Stationen in diversen Medien und schließlich ein Fernsehvolontariat mit Einsätzen als Autor für Formate wie Frontal21 oder WISO. Die Geschichte hinter der Nachricht, der Blick hinter die Kulissen, das Aufdecken von Verborgenem und der Finger in der Wunde – das ist es, was den Beruf ausmacht und auch seine Zeit in Bremerhaven bestimmt hat.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Das Gespräch mit Christian Brans-Schreckeneder führt Vorstandsmitglied Alexander Jewtuschenko.

Anmeldung (kostenfrei)

Journalistenpreis 2019: Weser-Kurier, Radio Bremen und Die Zeit gewinnen

Journalistenpreis 2019: Weser-Kurier, Radio Bremen und Die Zeit gewinnen

V.l.n.r.: Fabian Franke (Die Zeit), Katharina Frohne (Weser-Kurier), Yannick Lowin (Radio Bremen TV). Nicht auf dem Bild: Olaf Dorow (Weser-Kurier). Foto: Ralf Masorat

Vier Preisträger wurden am vergangenen Freitagabend feierlich mit dem Journalistenpreis 2019 des Presseklubs Bremerhaven-Unterweser e.V. ausgezeichnet:

Hier die Beiträge anschauen

Jeder Preis ist dotiert mit 500 Euro. Die Feier fand statt im Apollo-Kino in Bremerhaven.

Jury-Vorsitzender Alexander Jewtuschenko: „Wer das journalistische Handwerk beherrscht, dessen Geschichten funktionieren. Und zwar unabhängig davon, ob auf gedrucktem Papier, auf einer Internetseite oder in den sozialen Medien. Das ist ein wichtiges Signal an alle Journalisten, die der Medienwandel verunsichert. Handwerkliche Qualität setzt sich auch crossmedial durch.“

20. November 2019: Experten-Seminar „Darknet“

20. November 2019: Experten-Seminar „Darknet“

Einladung: Experten-Seminar „Darknet“

Moin liebe Presseklub-Mitglieder und liebe Gäste,

der Begriff löst bei den meisten von uns sicher leichtes Gruseln aus: „Darknet“. Doch das „dunkle Netz“ hat auch eine Seite, die besonders für Journalisten ganz wertvoll ist. Darüber wollen wir in einem spannenden Seminar mit dem freien Journalisten und Buch-Autor („Darknet – Waffen, Drogen, Whistleblower“) Stefan Mey arbeiten, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Welche Darknet-Tools gibt es und wie sicher ist der dort angebotene Anonymisierungs-Browser „Tor“? Wie kann das das Programm „Onionshare“ in der Arbeit genutzt werden, um anonym Dokumente zu empfangen oder zu senden? Wie lässt sich mit dem PC-Messenger „Ricochet“ und dem Smartphone-Messenger „Briar“ Metadaten-freikommunizieren? Und wie lassen sich mit dem mobilen Betriebssystem „Tails“ – mit dem sich Edward Snowden geschützt hat – digitale
Spuren verwischen? Wieso haben Medien wie die Süddeutsche Zeitung, die taz, die New York Times und der Guardian Darknet-Postfächer für Whistleblower eingerichtet, wie funktionieren diese Postfächer und wie aufwändig sind sie? Auf alle diese Fragen und viele weitere mehr geht der Darknet-Experte Stefan Mey ein.

Das Seminar findet statt am Mittwoch, 20. November im „storms söben“ des
Veranstaltungszentrums „die theo“, Lutherstraße 7, 27576 Bremerhaven.

Einlass ist um 9.15 Uhr, wir starten dann um 9.30 Uhr mit dem Seminar.
Eingeladen sind alle Journalisten, Kommunikatoren und Marketing-Experten.

Melden Sie sich bitte bis zum 8. November bei Frauke Koch in der Presseklub-Geschäftsstelle unter Telefon 04744-930060, Fax: 04744 – 930090 oder unter info@presseklub-bremerhaven.de an.

Wir akzeptieren nur Anmeldungen auf diesen Wegen.

Der Beitrag von 35 Euro p.P. erreicht bitte vor dem 20. November 2019 das Klubkonto unter IBAN DE42 2925 0000 0100 0060 00. Für
ausreichend WLAN und die Bewirtung ist gesorgt.

Freuen Sie sich mit uns auf ein außergewöhnliches Lern-Event!

Wir freuen uns auf SIE!

Einladung zum zweiten „Aquariumsgespräch“ mit Dirk Bliedtner

Einladung zum zweiten „Aquariumsgespräch“ mit Dirk Bliedtner

,,Aquariumsgespräch" mit Dirk Bliedtner

Nach der erfolgreichen Premiere unseres neuen Formats „Aquariumsgespräch“, laden wir herzlich zur zweiten Veranstaltung in das Aquarium Zoo am Meer ein: Am 23. Oktober kommt der heutige Radio Bremen Journalist Dirk Bliedtner zu einem Interview vorbei.

Dirk Bliedtners Weg in den Journalismus hat sich bereits früh abgezeichnet: Über eine Schülerzeitung, ein Stadtmagazin und der Tätigkeit als freier Journalist gelang er zum Volontariat bei der Nordsee-Zeitung. Dort blieb er als Redakteur in der Wirtschaftsredaktion, wechselte später als Redakteur zum Sonntagsjournal. Seit 2008 ist er Reporter und Redakteur vom Dienst bei Radio Bremen, Studio Bremerhaven. Neben der Praxis hat er sich auch der Theorie gewidmet und Kommunikations-, Sozial- und Politikwissenschaften am Journalisten-Kolleg der Freien Universität Berlin studiert. Dirk Bliedtner ist zudem Buchautor, der seine Erlebnisse bei der Bundeswehr in „Prinzip klar“ beschrieben hat.

Das Zweiergespräch führt Dörte Behrmann mit ihm.

Seien Sie also für den sicher spannenden Abend am

Mittwoch, 23. Oktober im Nordsee-Aquarium des Zoo am Meer, H.-H.-Meier-Straße 7, 27568 Bremerhaven.

Einlass ist um 18.30 Uhr, wir starten dann um 19 Uhr mit dem Gespräch.

Eingeladen sind alle Presseklub-Mitglieder und Gäste. Da der Platz mit 50 Sitzmöglichkeiten begrenzt ist, haben Mitglieder Vorrang. Melden Sie sich bitte bis zum 21.10. bei Frauke Koch in der Presseklub-Geschäftsstelle unter Telefon 04744-930060, Fax: 04744 – 930090 oder unter info@presseklub-bremerhaven.de an. Wir akzeptieren nur Anmeldungen auf diesen Wegen. Den Beitrag von 15 Euro p.P. (Mitglieder und Gäste) erreicht bitte vor dem 23. Oktober 2019 das Klubkonto unter IBAN DE42 2925 0000 0100 0060 00. Für die Bewirtung ist gesorgt.

Freuen Sie sich mit uns auf einen außergewöhnlichen Abend! Wir freuen uns auf SIE!