Einladung zum #Fischgipfel2019 am 20. März

Liebe Mitglieder und Freunde des Presseklubs,

wir laden Sie herzlich zum #Fischgipfel2019 ein. Am Mittwoch, 20. März 2019, um 18.30 Uhr (Einlass ab 18:00) in den Fischbahnhof Bremerhaven.

Zwei Themen stehen im Mittelpunkt:

1. Brexit  „Deal or not Deal“ – Konsequenzen für die deutsche Fischwirtschaft?“

2. „Die Bremerhavener Hochschule als erste deutsche Startup-Schmiede“.

Eröffnet wird unsere Veranstaltung durch einen aktuellen Ausblick auf die Entwicklung des Fischereihafens. Petra Neykov, Geschäftsführerin unseres Mitveranstalters Fischereihafen Betriebsgesellschaft (FBG) im Gespräch mit Moderator Werner D. Prill.

Brexit „No Deal vs. Deal?“
Vor einem Jahr diskutierten wir mit Vertretern der Fischwirtschaft und mit dem CDU-Politiker David McAllister ausführlich die Folgen des Brexits für die deutsche Fischwirtschaft. McAllister leitet im Europa-Parlament den Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten. Er sagt: „Der Brexit“ ist eine lose-lose-Situation“. 17 Monate verhandelten das Vereinigte Königreich und die EU. Das Ergebnis wurde vom Unterhaus abgelehnt. Ergebnis offen. Düstere Aussichten für die deutsche Fischwirtschaft?

Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender der Frosta AG und Dr. Uwe Richter, Geschäftsführer Doggerbank Seefischerei GmbH als auch Vorsitzender des Deutschen Hochseefischereiverbandes, kommen zum Fischgipfel. Mit ihnen machen wir eine aktuelle Brexit-Bestandsaufnahme, plaudern über die EU und den Markt für Tiefkühlkost.

Die Hochschule Bremerhaven bietet ein GIF-Startup-Studium
Mit pfiffigen Ideen und Konzepten erobern immer mehr Jungunternehmer die Wirtschaft. Die Bremerhavener Hochschule startete deshalb ab Herbst letzten Jahres als erste deutsche Alma Mater einen Startup-Studiengang.

Das Angebot: „Gründung, Innovation, Führung“, kurz GIF. Ausgebildet werden erfolgreiche „Start Upper“. Vier Wochen nach Studienbeginn bilden die Absolventen mehrere Teams (Modell Team Academy). Es gibt keine Professoren, sondern Coaches, keine Vorlesungen, keine Klausuren. Auch Hörsäle werden nicht besucht. Das Erlernen von „Wissen auf Vorrat“ ist passé, gefragt ist „Wissen nach Anwendung“. Die jeweiligen Teams gründen Genossenschaften und starten als Jungunternehmer. Sechs Semester lang sollen die Startup-Unternehmen dann wachsen und gedeihen. Zum Schluss des Studiums gibt es einen klassischen Abschluss „Bachelor of Arts“. Ein „Master“ soll folgen. Mit diesem Studiengang ist die Hochschule Bremerhaven die erste deutschen „Startup-Schmiede“.

GIF-Initiator Professor Dr. Michael Vogel erläutert auf dem Fischgipfel das Startup-Studium.

Abgerundet wird der Themenkreis durch erfolgreiche regionale Startupper, wie „Harvest Republic“ (Protein Shakes), „Mak-Pak“ (Algenbasiertes Verpackungsmaterial) und „Watertuun“ (Aquaponic), die ihre jeweiligen Unternehmen präsentieren.

Zum Ausklang des Fischgipfels laden wir, mit Unterstützung der Fischwirtschaft, zum traditionellen Fischbuffet und Netzwerken ein.

Bitte melden Sie sich bis 18. März 2019 an, telefonisch unter 04744- 93 00 60, per Fax 04744-93 00 90 oder E-Mail info(at)presseklub-bremerhaven.de.